60 Jahre BW - KUKUK-Kernen

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KuKuK unterwegs am Sonntag, 22. April im Haus der Geschichte Baden-Württemberg bei der
Ausstellung „Denn die Zeiten ändern sich“ – Die „60er“ Jahre in Baden-Württemberg

Wir fahren nach Stuttgart und erleben eine ganz spezielle Zeitreise mit den damals aktiven Zeitzeugen
Heinz Lenz, Bernd Brosig und Ebbe Kögel.
Dicht am Puls der 60er bietet die Ausstellung in Stuttgart eine
einmalige multimediale Chance, einzutauchen in die aufregende
Zeit der „Wilden 60er Jahre“, in ein damals völlig neues Lebensgefühl.
„The Times they are –changin! “ beschwor Bob Dylan und
forderte im Namen der Jugend den radikalen gesellschaftlichen
Wandel. Erstmals in der Geschichte wurde die Jugend zum Träger
gesellschaftlicher und kultureller Veränderung. „Klang und
Treibstoff der Revolte“ wurde die ganz eigene Beat- und Rock-
Musik der Jugendlichen, die sie ins Zentrum ihrer Welt stellten
und mit der sie sich gegen die als korrupt, unmoralisch und
gewalttägig wahrgenommene Welt des „Establishments“
abgrenzten.

Ein Abschnitt der Ausstellung im Haus der Geschichte widmet sich
der Entwicklung des „Colombo Swingtetts“ zur „CS-BEATBAND“,
der ersten Beatband des Remstals, deren damals 14-jährige
Begründer Heinz Lenz und Bernd Brosig waren. Der größte Fan-
Stamm der CS-BEATBAND war in Stetten zu finden.

Minirock und Hippie-Mode, die Pille und das wachsende Selbstbewusstsein junger Frauen
demonstrieren den Wandel der Geschlechterverhältnisse und der Sexualmoral. Die subkulturelle
Jugendszene in Jugendhäusern und Clubs baute auf Eigeninitiative und jugendspezifische Kulturangebote.
Rebellion und Protest gegen Notstandsgesetze, gegen den Vietnamkrieg der USA, die
Erschießung Benno Ohnesorgs, der Anschlag auf Rudi Dutschke verstärkten die zunehmende Militanz
der Protestbewegung.

Vorne dran bei der Schaffung einer neuen Jugendkultur war Anfang der 70er Jahre das Jugendzentrum
Stetten, dessen Geschichte unter maßgeblicher Beteiligung von Ebbe Kögel sich auch die Ausstellung
widmet. Eigenständiges politisches Handeln im basisdemokratisch selbst verwalteten Jugendhaus –
schließlich Hausbesetzung! Wer die 60er Jahre erlebt hat, wird seinen eigenen Film im Kopf noch einmal
drehen, für die Spätgeborenen bietet sich die einmalige Chance, das Lebensgefühl und die
Freiheitssehnsucht einer aufgewühlten Generation ein Stück weit nachzuerleben.

Kosten: Eintritt 5 € plus Anreisekosten (nach Möglichkeit mit Gruppenticket VVS), Führung durch
Kurator Dr. Sebastian Dörfler ist kostenfrei. Verbindliche Anmeldung bis spätestens 15. April direkt bei
Heinz unter h.lenz.concept@t-online.de oder Tel. 46460. Bitte angeben, wenn die Anreise zum
Treffpunkt im Haus der Geschichte individuell erfolgt! Max. TN-Zahl: 30 Personen (weitere Anfragen
kommen auf eine Warteliste)

Fahrt mit dem Relex-Express-Bus Linie X20: 13:31 Uhr Abfahrt an der Diakonie Stetten, 13:36 Abfahrt
und Zusteigemöglichkeit Rommelshausen, Haltestelle Karlsstraße. Anschluss in Waiblingen an den
Regio-Express R 3 nach Stgt Hbf, 14:30 Ankunft und Start der Führung im Foyer Haus der Geschichte.

Nach und während dem Rundgang besteht die Möglichkeit zu einem Austausch mit den damaligen
Zeitzeugen Ebbe Kögel, Bernd Brosig und Heinz Lenz bei Kaffee und Kuchen im Café „Tempus“ des
Hauses der Geschichte. (Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein Allmende Stetten.)
 
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