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Edeltraud Ruzek

"Rosen und Gedichte" für Ihre Feier

Wenn ich liebe sehe ich Sterne,
ist`s getan, sehe ich den Mond,
ach es war nur die Laterne,
trotzdem hat es sich gelohnt!
frei nach Julie Schrade

Pressestimmen:

Rund 50 Gäste folgten der Waiblinger Rezitatorin Edeltraud Ruzek auf dem angekündigten "literarisch-erotischen Spaziergang" durch drei Jahrhunderte Dichtung zum Thema Liebe. Und sie wurden nicht enttäuscht: Mit Charme, Verve und Energie, in jedem Satz ihre Begeisterung für die Gedichte und ihre DichterInnen zeigend, spannte Edeltraud Ruzek einen weiten Bogen. Scharfsinniges von Tucholsky, Komisches von Ringelnatz, Desillusioniertes von Heine, Weises von Goethe oder Sinnliches von Miriam Frances. Letztere ist, wiewohl vielen im Publikum unbekannt, übrigens eine ausgesprochene Lieblingsdichterin von Edeltraud Ruzek.
Bei Ihrem Streifzug, der beileibe nicht nur durch zwischenmenschliche Beziehungen, sondern auch zur Liebe zum Wein oder an die sinnliche Beziehung zwischen einer Rose und einem Kohlkopf führte, kann sich Edeltraud Ruzek auf einen enormen Schatz an Gedichten und Sinnsprüchen stützen. Mehr als 200 verschiedene Dichterworte hat sie parat. Das ermöglicht ihr, auf Stimmungen und Anregungen zu reagieren. Das Publikum dankte es mit langem Applaus.
Pressemitteilung Klip AG

Knapp 40 Gäste folgten der Waiblinger Rezitatorin Edeltraud Ruzek auf ihrem literarisch-erotischem Spaziergang durch vier Jahrhunderte Dichtung zum Thema Liebe und Erotik. Mit Charme, Verve und Energie spannte Frau Ruzek einen weiten Bogen von Goethe bis Ringelnatz. In jedem Satz spürte man ihre Begeisterung für die Gedichte und deren Verfasser. Bei ihrem Streifzug, der sich nicht nur auf die zwischenmenschlichen Beziehungen beschränkte, sondern auch zur Liebe zum Wein oder zur sinnlichen Beziehung zwischen einer Rose und einem Kohlkopf führte, konnte sie sich auf ihren enormen Schatz an Gedichten und Sinnsprüchen stützen. Damit gelang es ihr mühelos, auf Stimmungen und Anregungen aus dem Publikum zu reagieren. So konnte eine Besucherin ein Gedicht vorsingen und der anwesende Pfarrer ging extra in der Pause nach Hause, um passende Gedichte von Mörike zu holen und anschließend vorzutragen. Es war ein rundum gelungener Abend. Schade für die, die nicht dabei waren, denn sie haben einiges versäumt.
Kunst-News Korb

Erotik hat viel mit Humor zu tun. Diesen Schluss musste ziehen, wer sich am Samstagabend mit der Waiblingerin Edeltraud Ruzek auf den Weg zur Scheune von Margret und Werner Marquardt in der Nähe des Kaisersteins machte. Denn vor allem anderen wurde viel und laut gelacht. Was aber nicht nur an der trefflichen Auswahl an Gedichten lag, sondern auch an Edeltraud Ruzeks unnachahmlicher Art, Lyrisches von Bertold Brecht, Emanuel Geibel oder Kurt Tucholsky vorzutragen.
Erotische Lyrik - für Edeltraud Ruzek reicht die zwar von eher schwermütig-lyrischen Liebesgedichten eines Wolfgang Borchert oder Stefan Zweig über die Klassiker von Goethe bis hin zu den kalauernden Spottgedichten von Wilhelm Busch, Eugen Roth oder Ringelnatz. Doch auf den Leib geschrieben sind der 60 Jahre alten Hobby-Künstlerin - die einen Vergleich mit Profis nicht zu scheuen braucht - vor allem die spritzig-humorvollen Gedichte. Zu deren anschaulicherem Vortrag sie immer wieder einen der anwesenden Männer hinzuzog.
Während im Schlosspark mit Gedichten von Goethe - "Ich ging, du standst und sahst zur Erden. Und sahst mir nach mit nassem Blick: Und doch, welch Glück, geliebt zu werden! Und lieben, Götter, welch ein Glück!'' - noch die lyrischen Töne überwogen, nahmen kleine Spottgedichte, eingestreute Witze der begnadeten Alleinunterhalterin und die auch vom männlichen Publikum beklatschten liebevoll-hämischen Seitenhiebe auf die Eigenheiten der eher männlichen Erotik im Verlauf des Abends zu. "Vor der Hochzeit kriegst du eine Rose. Nach der Hochzeit stopfst du ihm die Hose'' lautete ein eingestreuter Seitenhieb.
Köstlich waren die Gedichte über die Liebesgeschichte einer Rose mit einem Kohlkopf, der ein kleiner Rosenkohl entspringt, und der "Lustmord'' von Ringelnatz, der sich als das langsame Enthäuten einer Zwiebel entpuppt. Hätten nicht die Veranstalterinnen nach drei Stunden auf die Uhr verwiesen, Edeltraud Ruzek hätte wohl noch stundenlang weiterrezitiert. Doch bevor sie zur Zugabe schritt, griff das Schauspieltalent noch schnell zum Telefon und plauderte mit der Ehefrau ihres Geliebten. "Ich bin die Frau, mit der Ihr Mann was hat'' lautet der Titel eines Gedichtes von Miriam Frances, deren brillant-spitze Poesie an diesem Abend mehrfach zu Gehör kam.
Ludwigsburger Kreiszeitung
 
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